"Ich grab´ meinen Kopf in die Erde ein Und laß meinen Geist in den Sternen sein Ich heb´ mein Gesicht aus dem Mutterdreck Und blas´ mit dem Wind meinen Körper weg" (Edelweiss 1982)

Jetzt und ehedem

so schwer mein herz
so trüb die zeit
und nie genügen
es zieht mich in den strudel weit
wehmut, schmerz und vergnügen
ich kann den himmel kaum mehr sehn
den maienblauen
so überstürmen wilde wehen
mich jetzt mit lust und grauen

jetzt und ehedem

mein zuckend herz
ich warf es hin
nur um zu rasten
und wälzte drüber lustgewinn
schmerz, wissen, bergeslasten
ob es sich quält und drückt und engt
in wilden stunden
da schleudert`s flammend und versengt
empor was es gebunden hat

jetzt und ehedem

oh ruhe, fremdling meiner zeit
ich grüsse dich
aus der stummen einsamkeit
wo ich mein leben büsse
aus meines lebensbrunnenquell
in heiligen fluten
ich schau´auf dich und lass es still
mein herz verbluten

jetzt und ehedem


Musik & Text Joachim Witt
Originaltext: Friedrich Nietzsche


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