"Da, schau her Alles verdorben und verbraucht Verwüstet bis zum letzen Strauch Der stumpfen Gesellen Werk Die den wahren Wert der Frucht Nie erkannt haben Nie erkennen werden!" (Neuland | Bayreuth3 | 2006)

Die Macht

Wie geht’s? Du gehst doch nicht?
Hälst du mich? Du hälst doch nichts von mir!
Du bist hier, doch nicht bei mir!
Denn die Gelegenheit
Macht sich in deinem Bettchen breit!

Du schreist, ich hör‘ dich nicht!
Der Ton war land
Als wenn ein schönes Glas zerbricht!
Der Schrei war kurz, der Schmerz ist lang
Du bleibst allein? Das warst du doch von Anfang an

Starr das Herz erfror
Und meine Seele steigt empor
Und die Macht zerbricht
Tränen fliehen in’s weisse Licht

Die Zeit bleibt stehen, doch du begannst zu gehen
Dein Schritt war schnell, der Mond der schien so grell
Sag‘ willst du Treue oder zeigst du jetzt doch Reue
Oder bist du nur das Beutetier
Denn ich seh‘ nur die Gier in dir

Ich geh‘ vorbei, nun zähl doch 1-2-3
Wer schreit denn hier Fabelwesen
Bist’s ja doch wohl nicht gewesen
Ich wart‘ auf dich, ich wart‘ ein Leben lang
Das ist der Klang der Lüge, ich fang‘ erst gar nicht an

Starr das Herz erfror
Und meine Seele steigt empor
Und die Macht zerbricht
Tränen fliehen in’s weisse Licht

Ich denk‘ ich bin, du denkst ich bin es nicht
Ich spende meine Tage, doch tu das nicht für dich
Ich komm‘, doch komm‘ ich auch zurück?
Ich lass dich gehen, jeden Tag ein kleines Stück!
Denkst du an mich? Sicher tust du das
Ich denk‘ an Sicherheit, doch sicher ist die Einsamkeit!
Noch mal, einmalig bist du nicht!
Von Mal zu Mal entfernt sich dein Gesicht!

Starr das Herz erfror
Und meine Seele steigt empor
Und die Macht zerbricht
Tränen fliehen in’s weisse Licht


Musik: Joachim Witt
Text: Nadja Marie Säger

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