"Gönne Dir und allen anderen ein erfülltes Leben und sorge für die Schwachen" ( 2016 | Thron )

Neuland

Aus dem Schlaraffenland
Entführt und Geisteskrank
Führt mich ein klarer Geist
Der nun Entbehrung heisst

Nach Neuland ich schau
Auf Neuland ich bau

Da, schau her
Alles verdorben und verbraucht
Verwüstet bis zum letzen Strauch
Der stumpfen Gesellen Werk
Die den wahren Wert der Frucht
Den wahren Wert der Frucht
Nie erkannt haben
Nie erkennen werden!

Aus diesem Überfluss
Den keiner haben muss
Entsteht des Geistes Bruch
Mit seiner ganzen Wucht

Nach Neuland ich schau
Auf Neuland ich bau

Ja, ja, so wiegt man sich in Sicherheit
So lange Zeit und lässt alles gescheh’n
Und richtet sich nur nach dem Nutzen
Egal, was es nach sich zieht!
Und bittet irgendwann Gott um Vergebung
Und neue Ideen! Ja, neue Ideem!
Doch ich fürchte,
Auch Gott wird es nicht richten
Du musst es richten!

Bald der Verzweiflung nah‘
Irrt nun die Menschenschar
Blind um den Marterpfahl
Und sucht die Faust aus Stahl
In der Erinnerung
Lief diese Faust auf Grund
Ein um das andere Mal
Frisst uns die Schnecke kahl

Nach Neuland ich schau
Auf Neuland ich bau

Text: Joachim Witt

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