"Ich grab´ meinen Kopf in die Erde ein Und laß meinen Geist in den Sternen sein Ich heb´ mein Gesicht aus dem Mutterdreck Und blas´ mit dem Wind meinen Körper weg" (Edelweiss 1982)

Schmutz

Für wen, wer hat hier das Wort
Überall und an jedem Ort
Manches mal überschlägt sich der Ton
Auch und gerade dort. wo ich wohn‘

Dickes Holz schreit im Digitalton
Schmaler Ast flüstert durchs Megaphon
Stumme Zwerge üben sich in Aktion
Und es schleicht die Revolution

Irgendwann, ja, irgendwann mal
Dann stopf ich den Schmutz
Stopf ich, stopf ich den Schmutz…

Hunger sucht fortan Sozialstation
Des Menschen Wert ist nun die Sensation
Wende dich doch mal vertrauensvoll
An den Herrn der „Tausend Taschen Voll“

Steckst du dir? Nein? Doch, ich steck‘ es mir
Wo ist der klare Unterschied zum Tier?
Wer kontrolliert hier bitte wen noch mal
Auch wer die Qual hat, hat hier keine Wahl?

Irgendwann, ja, irgendwann mal
Dann stopf ich den Schmutz
Stopf ich, stopf ich den Schmutz…

Wintermärzen’s Schmerz, die Qual
Was ich erlebt hab, wird nie Schal
Doch dringend ist nun mal der Schulterschluss
Gegen der Werte Wertverlust

Irgendwann, ja, irgendwann mal
Dann stopf ich den Schmutz
Stopf ich, stopf ich den Schmutz

Text: Joachim Witt

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