"Da, schau her Alles verdorben und verbraucht Verwüstet bis zum letzen Strauch Der stumpfen Gesellen Werk Die den wahren Wert der Frucht Nie erkannt haben Nie erkennen werden!" (Neuland | Bayreuth3 | 2006)

Denn ich bin so einsam

Ich grab´ meinen Kopf in die Erde ein
Und laß meinen Geist in den Sternen sein
Ich heb´ mein Gesicht aus dem Mutterdreck
Und blas´ mit dem Wind meinen Körper weg

Und ich fühl mich so
Wie ein Mops im Böhmerwald
Wie ein Floß im Wasserfall
Wie ein Zwerg im Niemandsland
Denn ich bin so einsam

Es treibt mich durch eine Felsenschlucht
Vorbei an manch einer Förstergruft
Die Gedanken sind schwarz wie die Rabennacht
Manchmal denk´ ich dabei an die Hochzeitsnacht

Und ich fühl ich so
Wie ein Mops im Böhmerwald
Wie ein Floß im Wasserfall
Wie ein Zwerg im Niemandsland
Denn ich bin so einsam

Wer schaufelt die Erde die Asche zu
Wer nimmt mir am Tag meine letzte Ruh´
Wer drückt jeden Mist in die Hirne rein
Wer muß überall der König sein
Wer stapelt den Dreck im Hinterhof
Wer sagt über alle, ja, die sind doof
Wer kocht sehr adrett einen herben Brei
Wer hat überall seine Sklaven dabei?

Musik + Text: Joachim Witt
Chappell Musikverlag


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