"Ich grab´ meinen Kopf in die Erde ein Und laß meinen Geist in den Sternen sein Ich heb´ mein Gesicht aus dem Mutterdreck Und blas´ mit dem Wind meinen Körper weg" (Edelweiss 1982)

Der Herbst

Der Herbst Text & Musik: Joachim Witt Verlag BMG Rights Publishing/Edition Eisenherz

Der Herbst
So ist der Herbst
Alles schmeckt nicht mehr wie dunkelroter Wein
rote Rosen sind verwelkt
Katzen schreien laut
und Türen schlagen zu
und jeder Hilferuf zu spät
waren Himmelsstürmer auf Bemoosten Beet
sangen Lieder auf dem Weg

So ist der Herbst

alles duftet noch nach Lilien in dem Raum
Letztes atmen
aus der Traum
und es strahlt die Sonne auf das goldene Laub
Ankunft hier ist Endstation

So ist der Herbst

bin ein Kind der letzten Nachkriegsgeneration
und wird immer wieder neu geboren

So ist der Herbst

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