"Tag für Tag verschwindet Glück ins trübe Licht ich kann mich nicht gewöhnen - und trotzdem lebe ich" - (Tag für Tag |Thron | 2016 )

Ich will mehr

Ich steh` mit dem Rücken zur Wand
und seh` die Zukunft, sie glänzt nicht mehr
ich rüttel am Tag, doch er bleibt schwer
ich lese aus Büchern, die schon immer so blau warn` wie das Meer
sie wolln` überzeugen, doch ich bleibe leer

Ich will mehr

Am 30. Mai, singt man, käme der Welten Untergang
ich singe von Mut, Verzweifelung und Glück
Parolen schrein` von so mancher, Grau verputzter Wand
ich möchte die Herzen glücklicher sehn`

Ich will mehr

Und auch, wenn zugeschweisste Seelen uns betören
die Würdevoll reden, aber gleiches nicht tun
im Namen von Göttern „Heilige Kriege“ eskalieren
vorbei an den Seelen, die weiter erfieren

Ich will mehr

Solange die Sonne ihre Kraft der Erde schenkt
will ich weinen vor Glück, besiegen den Schmerz
bis in den Tod

Ich will mehr

Text und Musik: Joachim Witt


Zusätzliche Infos

„Am 30. Mai, singt man, käme der Welten Untergang“

bezieht sich auf einen alten Gassenhauer:


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